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Aktuelles und Termine

Martinsmarkt im Goldberg
am 16.11.2019

Martinsmarkt

Weitere Informationen hier

Ahornblatt 300

„Der Mensch lernt das Menschsein
nur am Menschen.“ (Novalis)

Unser Waldorfkindergarten arbeitet auf der Grundlage des anthroposophischen Menschenbildes und der von Rudolf Steiner entwickelten Waldorfpädagogik.

Willkommen

Liebe Besucher, liebe Eltern,

wir freuen uns, Ihnen auf diesen Seiten unseren Kindergarten vorzustellen und informieren Sie über aktuelle Termine.
Die Satzung des Vereins und das Anmeldeformular sowie den aktuellen Kindergartenbeitrag finden sie unter Formulare.

Eine kleine ausgewählte Sammlung von Links steht Ihnen ebenfalls zur Verfügung.
 
Und schließlich würden wir uns freuen, wenn Sie sich mit Anregungen und Fragen zu diesen Seiten und zu unserem Angebot an uns wenden. Nehmen Sie einfach Kontakt auf!

 

Viel Vergnügen
Das Kindergartenkollegium

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  • Inklusion aus Überzeugung - mit langjähriger Erfahrung

    Der Integrative Waldorfkindergarten Goldberg wurde 1983 von Eltern gegründet, die sich für ihre Kinder und auch für Kinder mit besonderem Förderbedarf eine anthroposophi­sche Einrichtung wünschten. Heute beherbergt unser Kindergarten 3 integrative Gruppen mit jeweils bis zu 17 Kindern im Alter von 2 bis 6 Jahren; davon bis zu 5 Kinder mit besonderem Förderbedarf. Betreut werden sie von jeweils 2 bzw. 3 ErzieherInnen – unterstützt von PraktikantInnen und einer Springer­kraft.

    Nähe zur Natur in Garten und Wald

    Nähe zur Natur in Garten und Wald

    Unser barrierefreies Kindergarten­haus verfügt neben den drei Gruppenräumen über einen großen Eurythmie- bzw. Veranstaltungs­saal, einen Ausweichraum für die U3-Betreuung und zwei Therapie­räume. Unser weitläufiger Garten mit einer großen Spielwiese, Sand­kästen, Schaukeln, Klettergerüst, Matschküchen sowie Blumen- und Pflanzenbeeten verbindet alle Gruppen. Im nahe gelegenen Buchenwald mit schönen Bach­läufen nutzen wir die vielfältigen Wander- und Spielmöglichkeiten. Hier liegt auch der „Goldberg“, dem wir unseren Namen verdanken.

    Materialienauswahl und Raumgestaltung

    Materialienauswahl und Raumgestaltung

    Die Auswahl der Materialien im Kindergarten orientiert sich an der sinnlichen Erfahrbarkeit und ihrer Wirkung auf den kindlichen Organismus. Einfach und vielfältig einsetzbare Naturmaterialien wie Steine, Muscheln, Kastanien, Hölzer, Wurzeln, Tücher und Wollschnüre regen die Phantasiekräfte an und fördern die Sinnes- und Wahrneh­mungsfähigkeit unserer Kinder. Auch die Raumgestaltung dient ei­nem vielfältigen, sinnlichen Erleben. Die Räume sind in warmen Farben gehalten, die Möbel aus Naturholz.

    Frisches Essen aus unserer eigenen Küche

    Frisches Essen aus unserer eigenen Küche

    Jeden Montag frisch gebackenes Brot, immer mittwochs Gemüse­lasagne... auch im Speiseplan findet sich die für die Waldorfpädagogik grundlegende Sinngebung von Rhythmus und Wiederholung. Der nahegelegene Bio-Bauer beliefert uns mit seinem saisonalen Gemüse und unsere Köchin bereitet nach einem Muster, an dem die Kinder die Wochentage ableiten können, schmackhafte vegetarische Vollwertkost.

    Begegnung zwischen den Generationen

    Begegnung zwischen den Generationen

    Unser Kindergartenhaus teilt sich einen großen Innenhof mit dem Heinrich-Zschokke-Haus, einem anthroposophischen Seniorenheim. Gemeinsam feiern wir Feste und gestalten unterschiedliche Begeg­nungen zwischen den Bewohnern und unseren Kindern.

    Gemeinschaft als Vorbild

    Gemeinschaft als Vorbild

    Wir sind ein gemeinnütziger Verein, dessen Mitgliedschaft aus Eltern der betreuten Kinder besteht. Die Familien sind in den Betrieb des Kindergartens fest mit eingebun­den und für den Kindergarten mit verantwortlich. So entsteht eine große Gemeinschaft, als deren Teil sich die Kinder erleben: in der Vereinsarbeit, in den verschiedenen Arbeitskreisen, bei der Gestaltung der Jahresfeste oder bei den regel­mäßig stattfindenden gemeinsa­men Gartenarbeitstagen. Diese gemeinschaftliche Zusammenarbeit hat für die Kinder einen Vorbild­charakter, der Lebenssicherheit und soziale Fähigkeiten vermittelt.

Waldorfpädagogik im Goldberg
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Kinder begleiten - in Liebe und Respekt

Unser Waldorfkindergarten arbeitet auf der Grundlage des anthroposophischen Menschenbildes und der Waldorfpädagogik Rudolf Steiners. Diese Lehren gehen davon aus, dass ein Kind nicht als ein leeres Gefäß zur Welt kommt, das durch sein Umfeld im Verlauf seines Kind-Seins auszufüllen ist. Vielmehr wird davon ausgegangen, dass jedes neugeborene Kind bereits eine spirituell vollständige Persönlichkeit ist, deren neu beginnendes Leben einen Weg der Begegnung und Erfahrung mit der uns umgebenden Welt darstellt. Aus diesem Grundgedanken ergibt sich vor allem die Überzeugung, dass die Aufgabe der Eltern und ErzieherInnen eines Kindes darin besteht, das Kind auf diesem seinem Lebensweg zu begleiten – nicht, dem Kind einen bestimmten Lebensweg vorzugeben. Es werden Bedingungen geschaffen, in denen das Kind sich aus sich heraus entwickeln kann. Zum anderen ergibt sich aus diesem Grundgedanken eine bestimmte innere Einstellung gegenüber dem Kind, die geprägt ist von Respekt und Achtung vor dem Kind und seinen Bedürfnissen und der ihm innewohnenden Würde. Diese innere Einstellung bestimmt an unserem Kindergarten die Art und Weise, wie sich ErzieherInnen, Kinder und Eltern untereinander begegnen. Eingebettet in diese Grundeinstellung bestimmen den Alltag an unserem Kindergarten insbesondere die folgenden waldorfpädagogischen Leitlinien:

Novalis

Rhythmus und Wiederholung

Der Tagesablauf an unserem Kindergarten folgt einer klaren, rhythmischen und sich stets wiederholenden Struktur:

  •  •  der Morgenkreis
  •  •  das gemeinsame Frühstück
  •  •  das Freispiel im Gruppenraum
  •  •  das freie Spiel in der Natur
  •  •  das gemeinsame Mittagessen
  •  •  die Ruhepause
  •  •  die Abholzeit

Die einzelnen Phasen und Übergänge dieser Struktur werden begleitet von gemeinsam gesungenen Liedern, welche die Kinder spielerisch anweisen und als Gemeinschaft zusammenführen. In dieser rhythmischen Gestaltung des täglichen Lebens erfahren unsere Kinder Orientierung und Geborgenheit.

Vorbild und Nachahmung

Vorbild und Nachahmung

Die ErzieherInnen begleiten unsere Kinder als feste Bezugspersonen und bieten den Kindern durch ihre lebenspraktischen, nachvollziehbaren und sinnvollen Tätigkeiten im Alltag – Kochen, Backen, Spülen, Aufräumen, kleinere Reparaturen und Handarbeiten – sinnlich erlebbare Vorbilder. Damit wird den Kindern ein Umfeld gegeben, in dem sie auf ihre ursprüngliche und natürliche Weise lernen können: durch Nachahmung. Durch das Miteinander von Vorbild und Nachahmung erlernen unsere Kinder auch das Erleben und Umsetzen von Regeln und Ordnungen im täglichen Leben und in der Begegnung mit der Gruppe.Sinnespflege Mit einer sorgfältigen Auswahl der im Kindergarten verwendeten Materialien, sei es in der Ausstattung der verschiedenen Spielbereiche, in der Raumgestaltung oder beim Essen, sorgen wir für eine Umgebung, welche die Kinder zu reichhaltigen sinnlichen Erfahrungen einlädt. Dadurch eröffnen sich dem Kind vielfache Möglichkeiten, sich nicht nur kognitiv, sondern auch sinnlich-körperlich entsprechend seiner Natur zu entfalten. Zum Bereich der Sinnespflege gehören auch die ausgesuchten Sing- und Bewegungsspiele in den Gruppen, wie z.B. während der Eurythmie.

Inklusion im Goldberg
Inklusion

Unser integrativer Rahmen

Das Konzept unserer drei altersgemischten integrativen Gruppen schafft die Voraussetzung für die gelebte Integration in unserem Kindergarten: Kinder mit und ohne besonderen Förderbedarf werden jeweils zusammen betreut. Alle ErzieherInnen besuchen fachspezifische Fort- und Weiterbildungen. Es werden regelmäßig Vorträge und Seminare angeboten. Unsere inklusive Arbeit wird immer wieder – bei attestiertem und klar definiertem Bedarf – von IntegrationshelferInnen und KindergartenassistentInnen unterstützt. Nach einer Eingewöhnungszeit, die auf jedes Kind abgestimmt ist, wird die individuelle therapeutische Betreuung für Ihr Kind ausgearbeitet. ErzieherInnen und TherapeutInnen bleiben stets im engen Austausch mit den Familien.

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Gemeinsam den Lebensalltag meistern

Zentraler Gedanke des anthroposophischen Menschenbildes ist, dass jeder Mensch in geistiger Hinsicht, in seinem innersten Wesen immer gesund ist; dass es aber ganz individuelle Entwicklungsbedingungen im Physischen und/oder Seelischen geben kann, wodurch die Ausdrucks- und Entfaltungsmöglichkeiten des „gesunden Ichs“ erschwert, verlangsamt oder gehindert sein können. Kinder wie Erwachsene erleben in unserem Kindergarten einen selbstverständlichen Umgang mit Kindern mit besonderem Förderbedarf. Kinder untereinander haben ein natürliches, positives Verhältnis zueinander, das wir stärken und fördern. Gerade von den Kindern können wir lernen, dass sie nicht analysieren und bewerten, sondern annehmen, selbstverständlich Hilfe leisten, begleiten und ernst zu nehmende Fragen stellen. Für alle Kinder strukturieren Rhythmus und Wiederholung den Tag. Dadurch können auch Kinder mit besonderem Förderbedarf ohne viele Worte und Erklärungen am Kindergartenalltag teilhaben und Orientierung finden. Hier liegt die besondere Aufgabe der ErzieherInnen, die Kinder begleitend zu unterstützen und Entwicklungsmöglichkeiten weiter anzuregen. Unser Anliegen ist es, dass alle Kinder entsprechend ihrer Möglichkeiten mit mitgebrachtem oder bei uns gewonnenem Selbstvertrauen ihren Lebensalltag meistern. Dabei werden sie in unserem Kindergarten liebevoll gefordert und gefördert.

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Anthroposophische Sprachtherapie

In der Sprachtherapie arbeiten wir immer an der kindlichen Entwicklung in ihrer Gesamtheit und richten uns nach den ganz individuellen Entwicklungsbedürfnissen und -besonderheiten des jeweiligen Kindes. In der Nachahmung von Sprache entsteht für das Kind die Möglichkeit, Störungsbilder aus sich heraus umzuarbeiten. Sprachtherapeutische Arbeit geschieht in der bewussten Sprachpflege und Sprecherziehung in Einzel- und Gruppensituationen.

Heileurythmie als Bewegungstherapie

Heileurythmie betrachtet die individuelle Fähigkeit des Kindes, Wahrnehmung und Bewegung aufeinander abzustimmen und eigene Impulse zum Ausdruck zu bringen. Ihre heilende Wirkung entfaltet die Heileurythmie, indem sie die vitalen Wachstumskräfte des Kindes harmonisiert. So ist die Heileurythmie indiziert bei körperlichen und seelischen Erkrankungen sowie bei allen Formen von Entwicklungsverzögerungen und -störungen.

Wertschätzung der Individualität

In unserem Zusammenleben verwirklichen wir Begegnung, Beziehung, Wertschätzung der Individualität, Verbindlichkeit und Verlässlichkeit, Rhythmus und Wiederholung. Diese Säulen unserer waldorfpädagogischen Arbeit bewirken, dass unsere Kinder integriert sind und nicht integriert werden müssen. In diesem Sinne ist Waldorfpädagogik aus sich selbst heraus Heilpädagogik.

Anmeldung

Anmeldung

 

Besuchen Sie uns und lernen Sie uns kennen, z.B. auf unserem Früh­lings-Flohmarkt, unserem Sommerfest, dem Martinsmarkt oder einem unserer Info-Vormittage. Aktuelle Termine, weitere Infos und Unterlagen zur Anmeldung finden Sie auch hier.

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Integrativer Waldorfkindergarten Goldberg e.V.

  Hagener Str. 60,
       40625 Düsseldorf-Gerresheim
    0211 / 29 92 82
    waldorfkindergarten-goldberg.de
    post@waldorfkindergarten-goldberg.de

 

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